Judo steht im Mittelpunkt – aber ein Judoka ist mehr als seine Technik.
Ein Judoka muss werfen können.
Er muss fallen können. Er muss kämpfen können.
Aber was passiert, wenn im Randori nach der dritten Runde die Kraft nachlässt?
Was passiert, wenn ein Wettkampf fünf Minuten länger dauert als erwartet?
Was passiert, wenn dein Gegner explosiver ist, stärker greift oder einfach nicht das macht, was du im Training erwartet hast?
Dann reicht eine gute Technik allein oft nicht aus.
Genau deshalb trainieren wir bei der Seishin Judo Academy nicht nur Judo.
Wir trainieren den Judoka als Ganzes.
Zuerst und vor allem sind wir eine Judo Academy.
Unsere Basis ist und bleibt das Judo.
Wir wollen keine Athleten entwickeln, die einfach möglichst viele Techniken auswendig kennen.
Wir wollen Judoka entwickeln, die verstehen, was sie tun.
Doch dafür braucht es mehr als Technik.
Judo ist ein körperlich anspruchsvoller Sport.
Deshalb gehört Athletik für uns zum Judo dazu.
Nicht als Ersatz für das Judo.
Sondern als Ergänzung.
Viele Judo-Techniken entscheiden sich in einem kurzen Moment.
Deshalb wollen wir die Fähigkeit entwickeln, Kraft schnell einzusetzen.
Nicht nur möglichst viel Kraft.
Sondern die richtige Kraft zur richtigen Zeit.
Das ist ein wichtiger Unterschied.
Krafttraining ist für uns kein Selbstzweck.
Wir trainieren nicht, um auf der Judomatte möglichst große Gewichte zu bewegen.
Wir trainieren, um bessere Voraussetzungen für Judo zu schaffen.
Dazu können beispielsweise Übungen gehören wie:
Je nach Alter, Trainingsstand und Zielsetzung wird das Training angepasst.
Ein Kind braucht nicht dasselbe Athletiktraining wie ein erwachsener Wettkampfjudoka.
Training muss zum Menschen passen.
Wer schon einmal mehrere Runden Randori gemacht hat, weiß:
Judo kann an den Händen beginnen.
Der Griff verbindet dich mit deinem Gegner.
Deshalb spielt Griffkraft im Judo eine besondere Rolle.
Aber auch hier gilt:
Griffkraft allein gewinnt keinen Kampf.
Sie muss mit Technik, Bewegung und Timing verbunden werden.
Ein Judo-Kampf dauert nicht immer so, wie man es sich wünscht.
Manchmal kommt der entscheidende Moment nach wenigen Sekunden.
Manchmal dauert ein Kampf deutlich länger.
Dann kommt die Golden Score.
Und plötzlich zählt nicht mehr nur, wer technisch besser ist.
Jetzt wird auch die körperliche und mentale Belastbarkeit getestet.
Deshalb gehört Ausdauer zu einem vollständigen Judoka.
All das kann dazu beitragen, die körperlichen Voraussetzungen für Judo zu verbessern.
Ein Judoka muss seinen Körper kennen.
Deshalb ist Koordination ein wichtiger Bestandteil unseres Trainings.
Denn Judo ist keine Ansammlung einzelner Bewegungen.
Judo ist Bewegung.
Vielleicht ist das der wichtigste Teil.
Ein körperlich gut vorbereiteter Judoka kann trotzdem Schwierigkeiten bekommen, wenn er mental nicht bereit ist.
Wir wollen Judoka entwickeln, die lernen:
Bei Seishin verstehen wir Conditioning nicht als irgendein zusätzliches Fitnessprogramm, das wir machen, weil es modern aussieht.
Conditioning soll einen Zweck erfüllen:
Den Körper auf die Anforderungen des Judo vorzubereiten.
Deshalb können bei uns unterschiedliche Trainingsformen vorkommen:
Für Rhythmus, Koordination und Kondition.
Für Zugkraft, Griffkraft und Körperkontrolle.
Für Beschleunigung und anaerobe Belastbarkeit.
Für Bewegung, Rhythmus und intensive Belastungen.
Für spezifische Judo-Anforderungen.
Für eine solide körperliche Basis.
Dabei geht es nicht darum, jede Trainingseinheit maximal hart zu machen.
Hart ist nicht automatisch gut.
Gutes Training ist gezielt.
Unsere Vorstellung von Judo lässt sich deshalb vereinfacht so darstellen:
Technik lernen.
Körper vorbereiten.
Technik im Randori anwenden.
Lernen, sich an einen echten Partner anzupassen.
Denn irgendwann muss aus einer Technik eine Fähigkeit werden.
Ein weiterer Grund, warum wir Training ganzheitlich betrachten:
Judo ist ein Partnersport.
Du kannst Krafttraining alleine machen.
Du kannst laufen gehen.
Du kannst Liegestütze machen.
Aber du kannst Judo nicht alleine lernen.
Du brauchst einen Partner.
Jemanden, der dir hilft.
Jemanden, der dich herausfordert.
Jemanden, der dir zeigt, wo deine Grenzen liegen.
Und irgendwann wirst du selbst zu diesem Partner für jemanden anderen.
Genau daraus entsteht eine Community.
Ganzheitliches Training bedeutet nicht, dass wir Kinder wie Erwachsene trainieren.
Im Kindertraining stehen andere Dinge im Mittelpunkt:
Kinder sollen ihren Körper kennenlernen und lernen, sich sicher und selbstbewusst zu bewegen.
Das Training muss ihrem Entwicklungsstand entsprechen.
Denn ein Kind ist kein kleiner Erwachsener.
Bei Jugendlichen können die Anforderungen langsam steigen.
Wer Wettkampf betreiben möchte, kann zusätzlich lernen, wie man sich auf Wettkämpfe vorbereitet.
Dabei geht es nicht darum, jeden Jugendlichen zum Wettkämpfer zu machen.
Es geht darum, jedem Judoka die Möglichkeit zu geben, sein eigenes Potenzial zu entdecken.
Auch Erwachsene profitieren davon, dass Judo mehr als Technik ist.
Ein Judo-Training kann gleichzeitig sein:
Und vor allem:
Du musst nicht bereits topfit sein, um anzufangen.
Du wirst durch das Training besser.
Schritt für Schritt.
Es ist einfach, Training mit möglichst viel Erschöpfung gleichzusetzen.
Aber das ist nicht automatisch besser.
Bei Seishin wollen wir verstehen:
Ein Anfänger braucht andere Reize als ein erfahrener Wettkämpfer.
Ein Kind braucht andere Übungen als ein Erwachsener.
Ein Judoka nach einer längeren Pause braucht etwas anderes als ein Athlet mitten in der Wettkampfsaison.
Deshalb steht für uns intelligentes Training über blindem Training.
Unser Ziel ist nicht, dass du nach jeder Einheit komplett zerstört nach Hause gehst.
Unser Ziel ist, dass du nach dem Training etwas mitnimmst.
Denn langfristige Entwicklung entsteht nicht durch einen einzigen brutalen Trainingstag.
Sie entsteht durch Konstanz.
Training für Training.
Woche für Woche.
Monat für Monat.
Für uns bedeutet Seishin, den Menschen hinter dem Judoka zu sehen.
Deshalb trainieren wir nicht nur Judo.
Wir trainieren Judoka.
Tradition bedeutet für uns nicht, alles so zu machen wie früher.
Tradition bedeutet, zu wissen, woher wir kommen.
Modernes Training bedeutet, zu hinterfragen, wie wir uns weiterentwickeln können.
Bei Seishin wollen wir beides verbinden.
Die Werte und Prinzipien des traditionellen Judo.
Mit Erkenntnissen aus moderner Trainingslehre und Athletik.
Mit einer offenen Community.
Mit ambitioniertem Coaching.
Und mit dem Anspruch, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Traditional Judo. Modern Excellence.
Dann komm vorbei.
Lerne unsere Academy kennen.
Trainiere mit uns.
Und finde heraus, was in dir steckt.
Seishin Judo Academy
Olympiazentrum Vorarlberg in Dornbirn