Judo für Anfänger - So läuft das erste Training ab

Judo für Anfänger: So läuft das erste Training ab

Du möchtest mit Judo anfangen, hast aber keine Ahnung, was dich beim ersten Training erwartet?

Keine Sorge: Genau dafür ist ein Probetraining da.

Viele Anfänger fragen sich vor dem ersten Training, ob sie bereits sportlich sein müssen, ob sie Judo-Techniken können sollten oder ob alle anderen schon viel weiter sind.

Die kurze Antwort lautet:
Nein.

Du brauchst keine Judo-Vorkenntnisse.
Du musst auch kein Leistungssportler sein.
Beim ersten Training geht es vor allem darum, Judo kennenzulernen, erste Bewegungen auszuprobieren und ein Gefühl für die Matte und die Trainingsgruppe zu bekommen.

Bei der Seishin Judo Academy Austria in Dornbirn möchten wir Anfängern einen sicheren und angenehmen Einstieg in den Judosport ermöglichen.

Vor dem ersten Training

Am Anfang steht natürlich das Ankommen.

Du lernst den Trainer und die Trainingsgruppe kennen und bekommst erklärt, wie das Training abläuft.

Wenn du zum ersten Mal Judo machst, musst du noch nicht alles wissen.

Du wirst Schritt für Schritt mit den wichtigsten Grundlagen vertraut gemacht.

Was soll ich zum ersten Training mitbringen?

Für das erste Training reicht normalerweise bequeme Sportkleidung.

Ein eigener Judoanzug – der sogenannte Judogi – ist für den Einstieg nicht zwingend notwendig.
Gerade beim Probetraining kannst du zunächst ausprobieren, ob Judo überhaupt das Richtige für dich oder dein Kind ist.

Am besten kommst du außerdem mit:

  • bequemer Sportkleidung
  • etwas zu trinken
  • guter Laune
  • und vor allem ohne Erwartungen, schon alles können zu müssen

Der Judoanzug kann später angeschafft werden.

1. Aufwärmen

Jedes Training beginnt mit einer Aufwärmphase.

Dabei geht es nicht nur darum, warm zu werden.
Die Übungen helfen gleichzeitig dabei, den Körper auf die Bewegungen des Judo vorzubereiten.

Je nach Trainingsgruppe können zum Beispiel Laufspiele, Koordinationsübungen, Beweglichkeitsübungen oder verschiedene Bewegungsformen auf der Matte dazugehören.

Gerade bei Kindern darf dabei natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen.

2. Die ersten Bewegungen auf der Matte

Danach geht es auf die Matte.

Judo ist eine sehr bewegungsreiche Sportart.
Deshalb lernen Anfänger zunächst grundlegende Bewegungen und Körperpositionen kennen.

Dabei geht es darum, ein Gefühl für die Matte und den eigenen Körper zu entwickeln.

Niemand erwartet beim ersten Training perfekte Technik.

Judo wird Schritt für Schritt gelernt.

3. Fallschule – eine der wichtigsten Grundlagen

Eine der ersten wichtigen Grundlagen im Judo ist die Fallschule, auf Japanisch “Ukemi-Waza”.

Dabei lernen Judoka, wie sie kontrolliert und möglichst sicher fallen können.

Das ist ein wichtiger Bestandteil des Judo-Trainings.

Anfänger lernen die Bewegungen zunächst in einfachen Formen.
Mit zunehmender Erfahrung werden die Übungen anspruchsvoller.

Die Fallschule ist dabei nicht nur für das Judo interessant.
Ein gutes Körpergefühl und das sichere Beherrschen grundlegender Fallbewegungen können auch im Alltag hilfreich sein.

4. Erste Judo-Techniken

Nach den grundlegenden Bewegungen können erste einfache Judo-Techniken vermittelt werden.

Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell möglichst viele Würfe zu lernen.

Viel wichtiger ist, zu verstehen, wie eine Bewegung funktioniert.

  • Wo steht mein Körper?
  • Wie bewege ich meinen Partner?
  • Wie setze ich meine Bewegung kontrolliert ein?
  • Wie kann ich eine Technik sicher ausführen?

Der Trainer zeigt die Technik, erklärt die wichtigsten Punkte und anschließend dürfen die Judoka selbst üben.

5. Training mit einem Partner

Judo ist ein Partnersport.

Deshalb wird ein großer Teil des Trainings gemeinsam mit einem Trainingspartner absolviert.

Dabei lernen Anfänger schnell eine wichtige Grundidee des Judo kennen:

Mein Trainingspartner hilft mir, besser zu werden – und ich helfe ihm.

Es geht nicht darum, den anderen möglichst hart zu behandeln.

Kontrolle, Rücksichtnahme und Respekt gehören zu einem guten Judo-Training.

Gerade für Kinder ist diese Erfahrung besonders wertvoll.

6. Randori – wenn Anfänger bereit dafür sind

Vielleicht hast du schon einmal das Wort Randori gehört.

Randori ist eine Form des freien Übens, bei der Judoka ihre Techniken in einer dynamischeren Situation anwenden.

Für komplette Anfänger steht jedoch zunächst das Erlernen der Grundlagen im Mittelpunkt.

Wann und in welcher Form Randori eingesetzt wird, hängt von der Trainingsgruppe, dem Alter und dem jeweiligen Entwicklungsstand ab.

Du musst also nicht beim ersten Training sofort “kämpfen”.

7. Cool-down und Abschluss

Am Ende des Trainings wird die Einheit gemeinsam abgeschlossen.

Je nach Training können noch ruhigere Übungen, eine kurze Reflexion oder andere Abschlussformen dazugehören.

Auch die traditionelle Verbeugung gehört zum Judo.

Sie erinnert daran, dass Respekt und gegenseitige Wertschätzung ein wichtiger Bestandteil des Sports sind.

Muss ich beim ersten Training schon etwas können?

Nein.

Das ist wahrscheinlich die wichtigste Information für jeden Anfänger.

Du musst weder einen Wurf beherrschen noch wissen, wie man einen Judogi bindet.

Du musst auch nicht besonders kräftig, schnell oder beweglich sein.

Judo wird gelernt.

Und jeder Judoka hat irgendwann einmal mit dem ersten Training begonnen.

Was, wenn ich unsportlich bin?

Auch das ist kein Grund, nicht mit Judo anzufangen.

Judo ist nicht nur für Menschen geeignet, die bereits sportlich sind.

Durch das Training entwickelst du mit der Zeit unter anderem:

  • Koordination
  • Beweglichkeit
  • Gleichgewicht
  • Kraft
  • Ausdauer
  • Körpergefühl
  • Reaktionsfähigkeit

Deine körperlichen Fähigkeiten entwickeln sich gemeinsam mit deinen Judo-Fähigkeiten.

Und wenn ich nervös bin?

Das ist völlig normal.

Fast jeder Anfänger ist vor dem ersten Training ein bisschen nervös.

Vielleicht kennst du niemanden in der Gruppe.
Vielleicht hast du Angst, etwas falsch zu machen.
Vielleicht fragst du dich, ob du überhaupt mithalten kannst.

Genau deshalb ist ein Probetraining sinnvoll.

Du kannst dir selbst ein Bild machen, den Trainer kennenlernen und erleben, wie das Training tatsächlich abläuft.

Du musst beim ersten Training niemandem etwas beweisen.

Dein Einstieg bei der Seishin Judo Academy Austria

Die Seishin Judo Academy Austria steht für “Traditional Judo – Modern Excellence”.

Wir möchten Judo sowohl als Sport als auch als Möglichkeit zur persönlichen Entwicklung vermitteln.

Dabei spielen Werte wie Respekt, Disziplin, Freundschaft, Leidenschaft und Persönlichkeit eine wichtige Rolle.

Unser Training richtet sich an unterschiedliche Alters- und Leistungsgruppen – vom Einstieg in den Judosport bis hin zum fortgeschrittenen und leistungsorientierten Training.

Bereit für deine erste Einheit?

Du möchtest herausfinden, ob Judo zu dir oder deinem Kind passt?

Dann probiere es einfach aus.

Vereinbare ein Probetraining bei der Seishin Judo Academy Austria in Dornbirn, im Olympiazentrum Vorarlberg.

Du brauchst keine Judo-Vorkenntnisse.

Komm vorbei, lerne unser Training kennen und mach deine ersten Schritte auf der Judomatte.

Häufige Fragen zum ersten Judo-Training

Muss ich bereits einen Judogi besitzen?

Nein.
Für das erste Probetraining reicht in der Regel bequeme Sportkleidung.
Die genauen Vorgaben kannst du vorab bei der Akademie erfragen.

Brauche ich Judo-Vorkenntnisse?

Nein.
Anfänger werden Schritt für Schritt an die Grundlagen herangeführt.

Muss ich besonders fit sein?

Nein.
Die körperlichen Fähigkeiten entwickeln sich mit dem Training.

Ist Judo nur für Kinder geeignet?

Nein.
Auch Jugendliche und Erwachsene können mit Judo beginnen.

Muss ich beim ersten Training kämpfen?

Nein.
Zunächst stehen die Grundlagen, Bewegung und das Kennenlernen des Sports im Mittelpunkt.

Wie oft sollte ich trainieren?

Das hängt von Alter, Trainingsgruppe und persönlichen Zielen ab.
Wichtig ist vor allem, regelmäßig zu trainieren und Freude am Sport zu haben.